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Was ist Podologie eingentlich?
Der Beruf zählt zu den medizinischen Heilberufen und ist im Vorfeld des Arztes angesiedelt. Der Podologe, die Podologin führt unter Berücksichtigung der hygienischen Erfordernisse am Fuß / Unterschenkel selbstständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch. Erkennt eigenständig pathologische Veränderungen oder Symptome von Erkrankungen am Fuß /Unterschenkel die eine ärztliche Behandlung erfordern und führt gegebenenfalls auf ärztliche Verordnung hin medizinisch indizierte Behandlungen am Fuß / Unterschenkel durch.
Die Ausbildung umfasst Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde, Sprache und Schrifttum, Anatomie, Physiologie, Pathologie, Dermatologie, Orthopädie, Hygiene und Mikrobilogie, Theorie der podologischen Behandlung, Arzneisachkunde, Material- und Warenkunde. Allgemeine und spezielle podologische Behandlungsmaßnahmen sowie physikalische Therapie. Korrektur- und Hilfsmittel am Fuß, Prävention, Rehabilitation, erste Hilfe, Psychologie, Pädagogik und Soziologie.
Die Berufsbezeichung Podologe / Podologin / med. Fußpfleger / med. Fußpflegerin darf nur führen, wer die vorgeschriebene Ausbildung abgeleistet, die staatliche Prüfung bestanden und zudem die Anerkennung des zuständigen Gesundheitsamtes erhalten hat. - Dieser Passus ist durch in Krafttreten des neuen Podologengesetzes (PodG) bindend - Das PodG ist seit 01. Jan. 2002 in Kraft getreten. (podologen.de/NRW/Info/body_info.html)
Meinen beruflichen Werdegang begann ich mit einer Ausbildung als Arzthelferin. Ich war 5 Jahre im internistischen sowie orthopädisch-/ chirurgischen Bereich tätig. Anschließend 2 Jahre in der Pathologie. 1996 begann ich meine Tätigkeit im Herz-Jesu Krankenhaus als 2. Leitung des Optifast Programms. Anfang 1997 wechselte ich in die diabetische Fußambulanz. Auf Überweisung niedergelassener Ärzte wurden dort Diabetiker mit der Folge “Komplikation des diabetischen Fußsyndroms” ambulant fachärztlich betreut. Das Krankheitsbild umfasst unter anderem massive Hyperkeratosen / Callositas, Onychomykosen, Dermatomykosen, Fußdeformitäten bis hin zum Charcot-Fuß, Ulcera mal perforans, Ulcus cruris, Nekrosen, Gangräne und Phlegmone bei führender Sensibilitätsstörung: diabetische Neuropathie und /oder Angiopathie.
Meine weitreichenden Kenntnisse bei der fachkundigen Versorgung des diabetischen Fußes konnte ich mir in der Fußambulanz von Herrn Prof. Dr. Wiegelmann, Arzt für Innere Medizin und Endokrnologie, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, unter der Anleitung von Frau Dr. Lohmüller, Ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie, Diabetologin DDG aneignen.
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